Aktuelles: Stadt Sinsheim

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Fünf Gemälde mit Darstellungen des Kraichgaus
Dummy
Das Stadtmuseum Sinsheim im Alten Rathaus von Norden aus betrachtet
Gruppe von Kindern in Kleidung des frühen 16. Jahrhunderts neben den Weinhängen der Burg Steinsberg
Heimatforscherin Wiltrud Flothow zwischen historisch gekleideten Mitgliedern des Living-History-Vereins "Tillys Wilder Haufen zu Hilspach 1622"
Ein Ausschnitt aus einem großen Playmobil-Modell der Stadt Sinsheim um 1500, im Hintergrund das Publikum, das die Ausstellung betrachtet
Nachstellung eines Kolonialwarenladens aus dem frühen 20. Jahrhundert mit dem Bestand der Sinsheimer Filiale der Lichdi AG
Eine Mitarbeiterin des Stadtmuseums steht vor einer Vitrine und erklärt deren Inhalt vor einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen
Eine Gruppe historischer Darstellerinnen und Darsteller steht bewaffnet vor Burg Steinsberg

Zwischen Humanismus, Hysterie und gepackten Kartons

icon.crdate17.03.2026

Die Sonderausstellung "Zwischen Humanismus und Hysterie - Hexen, Gelehrte und Scharlatane in der Neuzeit" ist zu Ende - ein Fazit

Zum Ende der Sonderausstellung über Aberglaube, Hexenverfolgung und Wissenschaft im Kraichgau

Die Sonderausstellung "Zwischen Humanismus und Hysterie - Hexen, Gelehrte und Scharlatane in der Neuzeit" ist vorbei und wir können kurz verschnaufen und zurückblicken. Im Sommer 2025 begannen die Vorbereitungen, am 24. Oktober war es dann soweit. Pünktlich vor Halloween konnte das Stadtmuseum Sinsheim eine seiner bisher gruseligsten Ausstellungen eröffnen. Hunderte von Besucherinnen und Besuchern kamen seitdem, um mit einigen Geschichtsmythen aufzuräumen und mit uns darüber zu diskutieren, wie wechselhaft auch heute noch Verhältnis zwischen nüchterner Rationalität und schillerndem Aberglaube sein kann. Heidelberg als Machtzentrum der Kurpfalz spielte dabei vor allem im 15. und 16. Jahrhundert eine wichtige Rolle, schließlich sind hier um 1446-47 die ersten Hinweise auf Hexenprozesse im deutschsprachigen Raum zu finden. Gleichzeitig hielt der Gelehrte und ehemalige Student der Heidelberger Universität Peter Luder dort 1453 die erste Vorlesung nördlich der Alpen, die sich mit dem Humanismus beschäftigte.

Dieser Dualismus setzt sich bis in die Gegenwart fort und erfasste auch die von Sagen, Vorurteilen und Missverständnissen umwitterten Freimaurer, die seit dem 18. Jahrhundert im heutigen Baden-Württemberg greifbar sind. In der - zugegebenermaßen leseintensiven - Sonderausstellung war all dies zu drei Themenbereichen zusammengefasst, die einen Blick auf die schönen wie hässlichen Seiten der frühen Neuzeit im Kraichgau und seiner Umgebung freigaben. Der Blick in den Aberglauben der heutigen Zeit, moderne Wissenschaftsfeindlichkeit und Verschwörungserzählungen mahnte zur Vorsicht vor Überheblichkeit gegenüber unseren Vorfahren. Auch heute gibt es noch Menschen, die an Magie, Hexen und Dämonen glauben, immerhin fast jeder Zehnte in Deutschland.

Wir hoffen Ihr konntet aus dem bunten Programm mit Vorträgen, Figurentheater, Workshops und zahlreichen Sonderführungen vieles Interessantes - nicht zuletzt über unsere Region - mitnehmen. Die Belegschaft des Stadtmuseums hat jedenfalls wieder einiges dazugelernt und wird sich das Lob und die Anregungen des Publikums sehr zu Herzen nehmen. In den nächsten Monaten wird es etwas ruhiger, aber die nächste Sonderausstellung ist schon in der Vorbereitung, denn: Das Stadtmuseum Sinsheim und die Freunde Sinsheimer Geschichte e.V. feiern ihr 80jähriges Jubiläum! Eröffnet wird die kleine Sommerausstellung am 4. Juli mit einem Vortrag über die Anfänge der historischen Sammlung, den Abschluss bildet das zweitägige Jubiläumsfest am Wochenende 12.-13. September. Nicht verpassen, man wird ja schließlich nicht jedes Jahr 80!