Stadtmuseum Sinsheim - im städtischen Kulturquartier
Die Geschichte Sinsheims und seiner Teilorte lässt sich über Jahrtausende nachverfolgen – von den Grabhügeln der Stein- und Bronzezeit über die „Keltenfürstin“ von Dühren und das römische Steinsfurt bis zu den Spuren der Merowinger und den ersten Erwähnungen im Lorscher Codex um 770. Durch seine verkehrsgünstige Lage entwickelt sich Sinsheim im 11. Jahrhundert zu einem Knotenpunkt des regionalen Handels, erhält das Marktrecht und steigt 1192 zur Reichsstadt auf.Die Geschichte Sinsheims und seiner Teilorte lässt sich über Jahrtausende nachverfolgen – von den Grabhügeln der Stein- und Bronzezeit über die „Keltenfürstin“ von Dühren und das römische Steinsfurt bis zu den Spuren der Merowinger und den ersten Erwähnungen im Lorscher Codex um 770. Durch seine verkehrsgünstige Lage entwickelt sich Sinsheim im 11. Jahrhundert zu einem Knotenpunkt des regionalen Handels, erhält das Marktrecht und steigt 1192 zur Reichsstadt auf.
Bereits im Jahr 1561 beschreibt David Chytraeus in der ersten landeskundlichen Abhandlung über die Region "De Creichgoia" Sinsheim als "Nabel des Kraichgaus“.
Auf den Gerichtsbezirk des Amtes Sinsheim, der später das Amt Hilsbach in sich aufnimmt, folgen der Landkreis Sinsheim und ab 1973 schließlich die große Kreisstadt Sinsheim als Teil des Rhein-Neckar-Kreises. Das Stadtmuseum Sinsheim gewährt auf drei Etagen Einblick in die interessante Geschichte, Kultur und Lebensweise der Menschen in der Stadt, ihren Teilorten und im nördlichen Kraichgau.
Von den Anfängen der Archäologie in Süddeutschland mit Altertumsforscher Karl Wilhelmi, der Ur- und Frühgeschichte, der keltischen und römischen Besiedlung, der Geschichte als Reichsstadt im Mittelalter bis zu den kriegerischen Auseinandersetzungen des 17. Jahrhundert beherbergt das Museum zahlreiche historische Schätze. Sinsheim ist außerdem als "Ort der Demokratie" Schauplatz der Vorgänge um die Badische Revolution 1848/49 und so bildet ein Teil der Ausstellung hier einen Schwerpunkt.
Ein Highlight der Ausstellung ist der historische Lichdi-Laden, ein voll ausgestatteter Kolonialwarenladen des frühen 20. Jahrhunderts, der mit allen Sinnen entdeckt werden kann. Im historischen Dachstuhl werden alte Handwerke präsentiert, wie etwa eine Schusterwerkstatt oder Teile einer Zigarrenfabrik. Hier gelangen Sie zur Übersicht der einzelnen Ausstellungsbereiche.
Wechselnde Ausstellungen beleuchten besondere historische Epochen, Exponate oder Personen aus Sinsheim und dem Kraichgau. Das Museum erstreckt sich über drei Gebäude vom gründerzeitlichen Zieglerbau in der Bahnhofstraße über das Alte Rathaus aus den Jahren 1712 bis 1714 bis zum Haus Frank, einem typischen Wohn- und Geschäftshaus des 19. Jahrhunderts. Hier befindet sich auch das Vereinsheim der Freunde Sinsheimer Geschichte, einem Geschichtsverein, dem das Stadtmuseum Sinsheim seine Entstehung verdankt. Hier finden Sie mehr zu den verschiedenen historischen Vereinen und Netzwerken in und um Sinsheim.
Auf über 400 m² laden die Räumlichkeiten zum spielerischen Entdecken ein, wobei besonders die Handwerksausstellung anschaulich die barocke Fachwerkbauweise zeigt. Kinder können bei einer Rallye durch das Haus die Geschichte Sinsheims kennenlernen oder sich bei einem der verschiedenen Workshops und Aktionstage kreativ austoben. Führungen und Vorträge zu einer breiten Palette an Themen vervollständigen das Angebot des Museums. Mehr zu unserem Museumsprogramm finden Sie hier.














